Berichte aus vorangegangenen Wettbewerben

Berichte:   Preisträgerkonzert 2014

Berichte:   Wettbewerb 2014

Preisträger spielten auf höchstem künstlerischem Niveau

Die Preisträger des vergangenen Jahres luden zu einem musikalischen Hochgenuss ins Atrium der Hahnstätter Grundschule ein.


Hahnstätten. Sie schwanken zwischen Ausgelassenheit und hoher Konzentration. Sie albern, photographieren, lachen; wären nicht die weiße Spitzenbluse, der gestärkte Hemdkragen, die schwarzen Anzüge, es wären ganz normale Jugendliche. Doch in wenigen Minuten verwandelten sie sich in Künstler, die mehr als Staunen ließen, sie verzauberten das Publikum. Es waren keine Roboter, es waren junge Erwachsene reich beschenkt an Talent, aber auch an Disziplin, gepaart mit Freude und Spaß. Und dies konnten die (leider nur etwa 60) Zuhörer am vergangenen Freitag beim Preisträgerkonzert im Atrium der Hahnstätter Grundschule erleben.
Das Konzert bildete den Höhepunkt und gleichzeitig den glanzvollen Abschluss des letztjährigen Wettstreits „MusikTalente 2009“. Frei vom Druck eines Wettbewerbs präsentierten die Sieger der einzelnen Alterskategorien ihre Leistungsfähigkeit an ihren Instrumenten. Nachdem Waldemar Winkler von der Kulturabteilung des Freundeskreises der Hahnstätter Grundschule die Gäste begrüßt hatte, rief er mit Madeleine Sabel (Querflöte) und dem aus der Ukraine stammenden Philipp Vitkov die jüngsten Musiker bei diesem Konzert zu ihren jeweiligen Darbietungen auf. Die Beiden verstanden es, gleich zu Beginn der Veranstaltung das Eis beim Publikum zu schmelzen. Insbesondere der 13-jährige Philipp Vitkov, der mit seinen jungen Jahren bereits Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter „Jugend musiziert“, „Musiktalente“ und das Münchener Klavierpodium der Jugend vorzuweisen hat, belegte eindrucksvoll, warum er im vergangenen Jahr auch den 1.Preis und den Jury-Preis in Hahnstätten erspielt hatte. Ein Erlebnis war auch die „Teufelstriller-Sonate“ (Giuseppe Tartini), der in Diedenbergen wohnenden Koreanerin  Lee Kyung Enn (16). Die mehrfache Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ (in Hahnstätten Siegerin 2009) betörte das Gehör des Publikums. Ihr Wunsch, beim Preisträgerkonzert auf einer Amati-Violine spielen zu dürfen, konnte leider nicht realisiert werden.
Ohne die Leistungen der übrigen jungen Künstler schmälern zu wollen, müssen die Beiträge von Simona Dehelean und Thomas Curuti  als die Höhepunkte des Konzerts angesehen werden. Simona (Jury-Preisträgerin Violine) sorgte insbesondere mit den „Zigeunerweisen“ des spanischen Geigers und Komponisten Pablo de Sarasate für „Gänsehautfeeling“. Sie kam der Spielkunst ihres Vorbildes mehr als nahe. Thomas Curuti, dem im vergangenen Jahr mit dem 1.Preis, dem Jury-Preis und dem Publikumspreis gleich drei Siegertitel zugesprochen wurden, belegte mit beeindruckenden Leistungen am Klavier (Chopin, Bach und Liszt) warum vor Jahresfrist so entschieden wurde.  
Ohne die musikalische Leiterin Cornelia Blanche, ohne die Mitglieder der Kulturabteilung des Freundeskreises der Grundschule, ohne die Jury mit dem Vorsitzenden Peter Halmi, ohne Schirmherrn in Person des aus Hahnstätten stammenden Dirigenten Prof. Bruno Weil, einem Sponsorenkreis und vieler weiterer Spenden, und ohne  die vielen zusätzlichen Helfer wäre dieser Wettbewerb nicht möglich und hätte nicht diesen mittlerweile ausgezeichneten Ruf.  „Wahrlich meisterlich“, „Genuss pur“, ein „Erlebnis der Extraklasse“, so lauteten auch die die Kommentare, eines zwar kleinen, aber über die Maßen zufriedenen Publikums.
Von: Rolf-Peter Kahl

Phantastisches Können in der Talentschmiede
Der Hahnstätter Nachwuchswettbewerb verzeichnete Teilnehmerrekord. Der Stellenwert der Veranstaltung „MusikTalente“ für Kinder und Jugendliche auf Klavier, Streich- und Holzblasinstrumente wächst beständig weiter.   

Hahnstätten. Im Atrium der Grundschule Hahnstätten waren die Spannung und das Lampenfieber unter den 55 jungen Musiktalenten regelrecht greifbar. Das, was im Jahre 2004 glanzvoll seinen Anfang nahm, fand nun seine ebenso erfolgreiche, wie bemerkenswerte siebte Fortsetzung. Aufgrund der so immens angestiegenen Teilnehmermeldungen, wurde die Veranstaltung erstmals an zwei Tagen durchgeführt. 
Die aus ganz Deutschland stammenden jungen Künstler, die in drei Alterskategorien eingeteilt waren, zeigten dem Publikum und einer renommierten Jury, in der der frühere Konzertmeister der Oper Franfurt, Peter Halmi, die Dirigentin des Kelkheimer Kammerorchesters Natalie Schwarzer, der Dirigent Adam Kalbfuß (Freiburg), der Pianist Professor Günter Ludwig und der Geiger Boris Kottmann  saßen, ihre außergewöhnlichen Talente. Und dieses hochrangige Gremium hatte keine leichte Aufgabe zu erfüllen. Alle jungen Künstler waren gut vorbereitet nach Hahnstätten angereist und zeigten an ihren Instrumenten meist weniger Nervosität, als bei ihren Begrüßungsverbeugungen oder beim Abgang.
Bereits vor Jahren entwickelte die aus Schiesheim stammende, bekannte Pianistin und Musikpädagogin Cornelia Blanche, Vorstellungen für einen Talentwettbewerb in offener Form. Durch ihre guten Verbindungen zur Kulturabteilung des Freundeskreises der Hahnstätter Grundschule und dem Kontakt zu dem aus Oberhonnefeld stammenden Ehepaar Hans-Joachim und Angela Klein kam es vor sechs Jahren zur Premiere des ersten Wettbewerbs, der seitdem an Resonanz und Ruf beständig weiter gewachsen ist. „Die Karriere vieler junger Musiker begann mit der Teilnahme an solch einem Talentwettbewerb. Ohne solche Veranstaltungen, wären viele Talente sicherlich unentdeckt geblieben. Deshalb müssen wir all denen danken, die sich für solche Wettbewerbe engagieren, sei es finanziell oder praktisch“ so Cornelia Blache, die seit Anbeginn die musikalische Leitung der Hahnstätter Wettbewerbe innehat.  Solch ein Wettbewerb soll zudem Hilfe sein, die musikalische Phantasie von Kindern und Jugendlichen zu wecken. „Im Hintergrund steht die Überzeugung, Musikerziehung als neutrales Element der allgemeinen Erziehung zu sehen“. So werde beim Musizieren unentbehrliche Qualitäten wie Konzentrationsfähigkeit, Einander-Zuhören, Schönheitssinn und Körpergefühl entwickelt. Für den „Chef“ der Jury, Peter Halmi, steht fest: “Der Hahnstätter Wettbewerb ‚MusikTalente“ ist im höchsten Maße förderungswürdig!“
Der Talentwettbewerb 2011 findet am 28. und 29. Mai des kommenden Jahres statt. Das mittlerweile traditionelle „Preisträgerkonzert“ mit allergrößter Wahrscheinlichkeit am 27. Mai 2011.
rpk


Die Sieger Gruppe I: Luisa Wörthmüller, Mannheim (Klavier), Marc Lohse, Beindersheim (Klavier),  Maria Graschtat, Viernheim (Violine) alle einen 1.Preis und einen Jury Preis. Noemie Maria Klages, Wolfhagen (Cello, 1.Preis); Hannah Gerhards, Montabaur (Oboe, Förderpreis). Gruppe II: Ji Hye Lee, Korea (Klavier);  David Kozakiewicz, Hainburg (Klavier); Maria Schönwälder, Friedrichsdorf (Violine) alle einen 1. Preis und einen Jury-Preis. Alexander Kaul, Kaperich (Oboe, 1.Preis / Förderpreis). Philipp Vitkov, Bernkastel-Kues (Klavier), Leonie Kruppa, Elze (Klavier), Paula Rommel, Borken (Kontrabass), Manuel Elberskirch, Bad Ems (Cello) alle einen 1. Preis. Gruppe III: Christine Neumann, Velbert (Klavier), Simona Dehelean, Timisoara (Violine), Thomas Curuti, Timisoara (Klavier) alle einen 1. Preis und einen Jury-Preis. Philipp Kapala, Gründaw (Klavier), Tobias Grosch, Bad Vilbel (Flöte), Philip Schill, Neckarhausen (Klarinette), Tobias Wolf, Egelsbach (Kontrabass) alle einen 1. Preis. Anissa Baniahmad, Marburg (Querflöte) erhielt einen Sonderpreis für moderne Musik. rpk

Berichte:   - in Bearbeitung

MusikTalente erweitert seinen Wirkungsbereich

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl haben wir eine Sektion Wien, in Zusammenarbeit mit dem

CMS Vienna, kurzer Hand, mit Erfolg auf die Beine gestellt.

Robert Schäfer / Elz

Teilnehmer des Wettbewerbes

 

Berichte:   2009

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